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Thüringen erhöht die Grunderwerbsteuer auf 6,5 %.

18.02.2016: Der Thüringer Landtag hat am 18.12.2015 die Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf 6,5 % um 01. Januar 2017 beschlossen. Damit verteuert die rot-rote Landesregierung den Erwerb eines Eigenheimes. Die Erhöhung der sogenannten Erwerbsnebenkosten trifft insbesondere den "kleineren Geldbeutel" bei dem die Käufer sowieso mit relativ wenig Eigenkapital ausgestattet sind.

Die Grunderwerbsteuer steht den Bundesländern zu und fällt beim Erwerb einer Immobilie oder eines Grundstückes an. Sie wird berechnet auf den protokollierten Kaufpreis. Bis zum Jahr 2006 betrug der Steuersatz bundesweit einheitlich 3,5 %. Seit dem 01.09.2006 dürfen die Bundesländer diesen Steuersatz selbst festlegen. Bis auf die Bundesländer Bayern und Sachsen haben mittlerweile alle Bundesländer den Steuersatz erhöht.

In Thüringen werden zukünftig zusätzlich zum Kaufpreis mindestens noch 8,5 % zusätzliche Nebenkosten für den Fiskus (6,5 %), den Notar und das Grundbuchamt (zusammen bis zu 2 % des Kaufpreises) anfallen. Ist noch ein Makler eingeschaltet, können es schnell über 15 % werden.

Das Schwierige an dieser Situation ist, dass die Banken ungern die Erwerbsnebenkosten mitfinanzieren. Und wenn sie mitfinanziert werden, steigen die Zinsen und der Gesamtaufwand deutlich gegenüber der reinen Kaufpreisfinanzierung. So wird es besonders für die Menschen, die bereits mit wenig Eigenkapital ein Heim erwerben müssen, zu weiteren Belastungen kommen. Für manche junge Familie wird dies auch das Aus für den Traum vom eigenen Heim bedeuten. Anscheinend gehören Familien mit niedrigem Einkommen nicht zu den Wählern der Linkspartei oder der SPD.

Hier finden Sie die Sätze der Grunderwerbsteuer für alle Bundesländer.

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